Fleischersteig
Der Fleischersteig ist auf verschiedenen Karten verschieden benannt (bzw. auf OSM je nach Abschnitt). Im Vois-Tal gibt es noch ein Schild mit der Aufschrift "FLEISCHERSTEIG KUHSCHNEEBERG HOCHSCHNEEBERG". Ansonsten begegnen einem vor allem am Anfang "Steinlehengraben"-Schilder. Nur einmal ist der Weg als "Grüner Steig" angeschrieben, wobei die grüne Markierung auf die Zugehörigkeit hinweisen soll.
Der eigentlich Weg/Steig quert im Verlauf bis zu 6-mal die Forststraße. Die verschiedenen Zustiege, die sich daraus ergeben, sind entweder gar nicht oder nur etwas versetzt.
Der direkte Einstieg befindet sich in Vois zwischen der Waldkapelle und dem Gehöft "Steinlehen".
Der Fleischersteig beginnt zuerst auf einem ebenen Weg (die Markierung beginnt hier bereits). Diesen kann man sehr einfach bis zur nächsten Forststraße folgen.
Der Anfang vom nächsten Abschnitt ist gut erkennbar (und markiert). Ab hier wird es schon ziemlich verwachsen bzw. daran sollte man sich gewöhnen, weil der Steig nicht allzu viele Besucher haben wird. Nicht weit vom Ausstieg auf die nächste Forststraße umgeht man einem Hügel links, wobei der Weg hier mit Ästen und anderem "Zeug" besetzt ist.
Der nächste Zustieg ist hier etwas nach rechts versetzt. Direkt links vom Steinlehengraben-Schild existieren Steigspuren, wobei der Weg hier "blockiert" ist, hier sollte man etwas weiter links gehen (bzw. gleich zu Beginn etwas weiter links einsteigen).
Der Steigspur entlang kommt man dann an Felsgebilden (links) vorbei, wobei der Steig anschließend etwas nach rechts schwenkt.
Nach erneuter Querung der Forststraße geht es in den Wald hinein. Dieser ist "unterschiedlich gut ausgetreten".
Wieder auf der Forststraße sieht man beim nächsten Einstieg ein Steinlehengraben-Schild, das sogar mit der Steigmarkierung rechts versehen ist. Dieser Abschnitt ist kurz.
Sobald man hier wieder auf die Forststraße kommt, begegnet einem das "Grüner Steig"-Schild, welches ebenfalls mit der Steigmarkierung versehen ist. Man kann hier entweder direkt ins steile Gewilde rein, oder aber man geht etwas rechts und nutzt den relativ gut ausgetretenen, breiten Weg. Danach rechts an einem verfallenen Jägerstand vorbei und den Steig weiter folgen.
Vor einem umgefallenen Boden muss man links in zickzack den linken Kamm hoch. Oben angekommen hat man das erste Mal wieder eine Aussicht. Genau diesen Kamm geht man bis zur letzten querenden Forststraße hoch.
Der nächste Einstieg ist nun etwas weiter links. Dieser ist aufgrund des Handlaufs (und vielleicht der Markierung) kaum zu verfehlen. Hier geht man nach einer kurzen Waldpassage ebenfalls wieder den Kamm bergan.
Dieser Abschnitt ist insgesamt spürbar schwieriger als die anderen. Die Markierung ist hier auch deutlich schlechter bzw. fehlt bei kritischen Stellen, diverse Hindernisse stellen sich einem in den Weg und manche Stellen sind sehr weich/erodiert bzw. bieten wenig Halt.
Man begegnet dann einer Felswand, wobei diese rechts umgangen wird. Den schmalen Steig einfach weiter entlang.
Nach einem längeren Abschnitt werden auch die Felswände imposanter.
Sobald der Hang quer traversiert werden muss, stellen sich einem ein Haufen von umgefallenen Bäumen in den Weg. Diese Stelle kann aber von etwas weiter oben leicht umgangen werden.
Sobald man sich nun wieder auf dem Steig befindet muss anschließend ein weiterer umgefallener Baum gequert werden, wobei man anschließend das Felsgebilde rechts umgeht.
Etwas höher schwenkt der Steig bei einem Felsgebilde nach links. Anschließend geht es wieder zickzack hoch.
Bei der letzten Felswand wird der Steig schmaller und ist etwas ausgesetzt (aber versichert). Eine Stelle ist auch leicht weggeruscht, bzw. "geht kurz tiefer runter". Das Gestrüpp ist an dieser Stelle auch etwas nervig bzw. muss zur Seite geschoben werden.
Das Plateau des Kuhschneebergs ist dann so gut wie erreicht.