Hochlauf
| Wortanzahl | 439 |
| Einstieg | Lahngraben |
| Ausstieg | Kolingraben |
Der Bruder des Niederlaufs trägt den stolzen Namen Hochlauf🗿 und umgeht den Lahngraben-Absatz in der hoch aufragenden Felswand des Lärchkogelgrats.
Es existieren mehrere Einstiegsvarianten. Der originale Einstieg führt steil über die Felsen bei der vom Lärchkogelrat hereinbrechenden Schutthalde hinauf (wobei hier auch zumindest zwei Varianten existieren).
Sollte man sich bereits auf dem Lärchkogelgrat befinden, so kann man auch bei der oben erwähnten Schutthalde hinabsteigen, denn diese beginnt direkt neben/bei der Lucketen Mauer, die sich selbst unweit vom Lärchkogel befindet.
Die Beschreibung der originalen Einstiege ist noch ausständig!
Wir befinden uns also etwas weiter unter der Lucketen Mauer und traversieren den schuttreichen Hang bis in ein Wäldchen.
An der Stelle wartet bereits ein Steinmandl auf uns.
Auf derselben Höhe zieht die Spur in Zickzack etwas runter und wir traversieren so auch weiter den Hang.
Etwas weiter hinten, wo es wieder felsiger wird, sollten zwei nah beieinander stehende kleine Felstürme stehen, die ein kleines, umgekehrtes Dreieck formen.
Dazwischen (zw. den Felstürmen und der Wand des Lärchkogelgrats) geht es nun wie bei einer Rampe relativ steil hoch.
Allmählich werden die Felsen gröber und wir erreichen im Anschluss den höchsten lokalen Punkt.
Der hier beschriebene Verlauf stellt eigentlich bereits eine Umgehung des ominösen Lochs am Hochlauf dar. Leider habe ich "das Loch" noch nicht besucht, aber etwas weiter unter der Erhöhung sollte(!) man zum Loch abzweigen können, wobei sich "das Loch" und der her beschriebene Weg bei der feinen Schutthalde wieder vereinen.
Spätestens ab hier erhält das Band des Hochlaufs seine typische Charakteristik bzw. Exponiertheit, die nun bis kurz vorm Kolingraben so beibehalten wird.
Dieselbe Spur führt uns nun mit einem sanften Abstieg zu einer feinen Schutthalde.
Hinter den kleinen Bäumchen geht es weiter, wobei der Weiterweg als solcher nur bei näherer Betrachtung sich als solcher zu erkennen gibt.
Nach diesem kurzen, kleinen Anstieg geht es wieder leicht runter, und wir gehen wieder direkt neben den ungeheuerlichen Abgründen vorbei.
Kurz danach geht es nochmal zu einer kleinen Erhöhung hinauf.
Die nächste Stelle ist relativ bekannt, denn hier wird das Band nochmal ganz schmal.
Am Ende dieses Abschnitts, wo die Steigung wieder zunimmt, ist ein größerer Felsblock zu überwinden.
Direkt dahinter geht es nochmal kurz aufwärts, bis man dann vor einer größeren Schutthalde aussteigt, die rechts von uns von der hohen Felswand begrenzt wird, die man schon weiter hinten erblicken konnte.
Wir befinden uns also nun oberhalb neben dem Lahngraben-Absatz und betreten damit den Kolingraben.
Der Hochlauf endet eigentlich hier bereits, um weiter auf den Südlichen Grafensteig zu gelangen, steigt man über die Grabensohle hinauf. Anfänglich über viel Geröll, danach über mehr oder weniger ausgeschnittene Latschenfelder.
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