Jurigraben
Der Jurigraben verläuft vom Vois-Tal bis hin zum Kuhschneeberg. Zwar wird der Jurigraben weder in der Literatur noch sonst wo erwähnt, so findet man trotzdem einige deutliche Steigspuren.
Der Anfang des Grabens befindet sich bei "Sepp im Greut" (Gehöft). Anzumerken ist auch noch, dass der Steig bzw. der Graben an diversen Stellen von einer Forststraße unterbrochen wird (ideal für einen Einstieg oder Ausstieg). Die Fortsetzung befindet sich nicht immer direkt gegenüber, sondern ist oft versetzt!
Der Durchgang durch das Gehöft ist aufgrund der Privatfläche und des dichten Bewuchses nicht zu empfehlen. Der direkteste Zustieg wäre links vom Gehöft über die großflächige Wiese. Es gibt aber jeweils davor (und danach, je nach dem, von welcher Seite man kommt) schon einige direkte Zugänge zur ersten Forststraße (z.B. Steinlehengraben bei der Kapelle, wo man im Anschluss zum Fleischersteig gelangen würde).
Jede Ebene beschreibt einen unabhängigen Abschnitt des Jurigrabens ab einer Forststraße bis zur nächsthöheren Forststraße, wobei die letzte Ebene, Nummer 6, beim Kuhschneeberg (Höchbaueralm) aussteigt.
Da Forststraßen selten benannt sind, nehme ich einfach die Seehöhe her, die immer in Klammern angegeben ist.
Nachdem man nun irgendwie zur ersten Forststraße gelangt ist, geht man einfach bis zum Jurigraben.
Einen einfachen Zugang habe ich wieder über eine Wiese gefunden. Anschließend leicht rechts sollte eine Art "Mini-Graben" erkennbar sein. Da hier prinzipiell alles zugewachsen ist, und in diesem "Mini-Graben" alles drin bleibt (Äste, dünne Bäumstämme, usw.), muss man diesen links umgehen.
Im Anschluss beginnt ein Waldpfad, welchen ich ungefähr bis zu einem kleinen Flüsschen (rechts) gefolgt bin. Danach habe ich mehr oder weniger den Ausstieg gesucht, was mir dann auch gelungen ist.
Der nächste Einstieg befindet sich links bei der Kurve der Forststraße.
Zu Beginn ist hier ein Bereich eingezäunt, was nicht wirklich ein Problem ist, weil man diesen Bereich rechts umgehen kann. Spuren sind an dieser Stelle nur schwach zu erkennen - im Notfall einfach den Jurigraben folgen.
Ein möglicher Ausstieg ist aufgrund des Zuwachs auch nur schwer zu erkennen, prinzipiell aber kein Problem.
Die Fortsetzung sollte sich diesmal gegenüber befinden.
Um hier die ersten Höhenmeter leichter zu überwinden, kann man rechts einen Einstieg suchen. An dieser Stelle findet man Anschließend die ersten deutlichen Steigspuren.
Diesen einfach weiter folgen. Irgendwann sollte links der Jurigraben wieder zu sehen sein. An dieser Stelle muss man rechts hoch, um auf die Mooswiese zu gelangen, die ebenfalls extrem verwachsen ist. Leichter ist die Fortbewegung auf einem gut ausgetretenen Weg auf dem Rand der Wiese.
An dieser Stelle ist es schwierig den Anschluss zu finden, jedoch sollte man bei einer Markierung vorbeikommen. Anschließend wieder relativ weglos den Ausstieg suchen ...
Die Forststraße beginnt hier bei einer Kurve, wo man auf die gegenüberliegende Seite muss, wobei ein deutlicher Einstieg zu sehen sein sollte.
Diese Ebene ist weitesgehend unspannend, aber trotzdem herausfordernd, weil man nach einem kurzen Waldabschnitt in einem stark verwucherten Bereich kommt, der zusätzlich noch relativ steil ist.
Wenn man es sich vorher überlegt, ob man da wirklich hin möchte, kann man gleich die Forststraße zur nächsten Ebene nehmen. Wenn man sich allerdings mittendrin nochmal anders überlegt, kann man auch alternativ sich zur Forststraße hochschwingen.
Der nächste Einstieg ist wieder deutlich sichtbar.
Spätestens hier kann einem der Wildwechsel leicht in die Irre führen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich irgendwann vom richtigen Weg abgekommen bin. Der Grund ist hier weich und glitschig.
Der nächste Einstieg ist kaum erkennbar bzw. muss selbst gefunden werden.
Möglicherweise existieren hier bessere Anstiegsvarianten!
Sollte man an dieser Stelle bereits fertig mit den Nerven sein, so ist das die letzte Gelegenheit bequem über die Forststraße auszusteigen. Alternativ bietet sich das Weitergehen über den Fleischersteig an, der sich in der Nähe (rechts) befindet.
Der Jurigraben ist mal wieder komplett zugewachsen. Ob man an einer höher gelegenen Stelle in den Graben wieder einsteigen könnte, habe ich nicht untersucht. Leichte Trittspuren sind zu erkennen und können benutzt werden, um in den lichten Wald (rechts) aufzusteigen. Steigspuren sind nicht wirklich zu erkennen, eher nur Wildwechsel (betrifft den ganzen Abschnitt).
Wenn man sich, so wie ich, vom Wildwechsel in die Irre führen lässt, kann es sein, dass man an Felswände stößt. Rückblickend betrachtet würde ich bei den ersten Felswänden nicht so lang links - bzw. eher rechts halten.
Allgemein ist der Anstieg hier zwar steil, aber nicht besonders heikel. Ausrutschen sollte man trotzdem nicht und bei Umschlängelung der Felswände ist besondere Vorsicht geboten.