Krummbachgraben
| Wortanzahl | 1187 |
| Einstieg | Höllental (Kaiserbrunn) |
| Ausstieg | Krummbachsattel |
Der Krummbachgraben zieht vom Krummbachsattel hinunter bis hin zu Kaiserbrunn. Dabei gliedert man denselben Graben in einen oberen und unteren Teil:
Der Schlossalpengraben sinkt also nach Westen zwischen Krummbachstein und Waxriegel (Hochschneeberg) ab. Der Klausgraben zweigt bei den Salzriegelwänden/Brettschacher dann nach Süden ab, und geht beim Miesleitengraben (Beginn des Kuhsteigs) in einen westlichen Verlauf über, bis dann eben Kaiserbrunn erreicht wird.
Der relevante Einstieg beginnt hinter Kaiserbrunn bei der ersten Serpentine der Forststraße, die zum Einstieg des Brettschachersteigs führt. Allerdings ist die erste Engstelle so verschüttet und die Tragfähigkeit des darüberliegenden Gerölls, Baumstämme, usw. so zweifelhaft, dass man praktisch gezwungen ist, erst beim Einstieg des Brettschachersteigs ins Bachbett hinabzusteigen.
Der Vollständigkeit halber beginnt diese Beschreibung trotzdem bei der ersten Serpentine der oben erwähnte Forststraße. Um die verschüttete/zweifelhafte Engstelle zu umgehen, bin ich vom Einstieg des Brettschachersteigs aus zugestiegen.
Wir betreten nun die Waldschlucht, wo es zu Beginn auch schattig wird.
Gleich dahinter befindet sich die ominöse Engstelle (man beachte die Hinweise oben), wo sich ganz vorne bereits zwei Stahlträger quer über das Bachbett gespannt befinden.
Hinter der Engstelle wird das Bachbett erstmal flacher bzw. führt Anfang über Geröll und dann über etwas größeres Blockwerk.
Danach teilt sich der Weg kurz in einen waldigen Abschnitt und dem gewohnten Bachbett, dazwischen befindet sich ein großer Felsen, wobei sich diese Verzweigung gleich dahinter wieder vereint.
Im Anschluss findet man linker Hand die Überreste einen Stegs mit den Stahlträgern.
Auffällig ist ebenso ein größerer, ebener Fels.
Nun befindet man sich (wieder) beim Brettschachersteig, wo man sogleich auf die nächsten Überreste eines Stegs trifft. Hier bietet es sich grundsätzlich an, auf die Forststraße zu wechseln, ansonsten geht es wie gehabt im Bachbett weiter.
Am Ende der Forststraße kann man von der anderen Seite (im Bachbett) eine weitere Stahlträger-Konstruktion erkennen.
Der restliche Zustieg bis zum Anfang des Miesleitengrabens ist mehr oder weniger noch erhalten.
Beim Miesleitengraben (Kuhsteig) geht der untere Krummbachgraben nun in seinen vertikalen Verlauf über, und verbreitert sich etwas bzw. wird weitläufiger, auch die Sonne ist im weiteren Verlauf (des Klausgrabens) nie so sehr vertreten wie hier, außer kurz vorm Schlossalpengraben wieder.
Die Position gestattet einen guten Blick auf die rechts abstürzenden Felswände, derselbe Bereich ist außerdem am Nachmittag sehr sonnig.
Im Anschluss geht es leicht schräg links weiter in den schattigeren Bereich.
Weiter vorne lässt sich die nächste (wenn auch etwas zugewachsen) Engstelle erkennen.
Bei der Engstelle ist wohl leichte Kletterei erforderlich. Ganz links führt zwar eine steile Rinne hinauf, jedoch sollte man es weiter rechts über die Schrofen versuchen.
Weiter oben verlässt man nun das Bachbett bei der links hinaufführenden Spur (etwas mühsam aber), wo die obere Spur für die Querung des Hangs sehr deutlich sichtbar wird. Währenddessen wird die rechte Seite des Bachbetts direkt von gefühlt himmelshohen Wänden begrenzt, was sich auch dadurch bemerkbar macht, dass es wieder deutlich schattiger wird.
Bei einem Baum findet man auch (wenn auch verblasst) eine blaue Markierung. Die Querung folgt man nur kurz, denn bei einem Felsen geht es gleich kurz in Zickzack hoch. Der nächste Teil der Querung ist etwas ebener und man kann der Steigspur gut folgen.
Die vorher erwähnten Wände, treten anschließend auch vom Bachbett zurücktritt, und ein Wechsel auf die rechte Seite ist möglich, wofür ich mich dann auch entschieden habe (lt. OSM verläuft die Spur bis zur Engstelle auf der linke Seite des Bachbetts).
Auffällig ist ebenso ein bestimmter Baum auf der linken Seite vom Bachbett, wo bachbettseitig (fast) das ganze Wurzelwerk freiliegt.
Vorne wartet bereits die nächste und wahrscheinlich auch die interessanteste Engstelle.
An dieser Stelle ungefähr kann man rechts eine interessante Nische in der Wand entdecken.
Im Prinzip gilt es hier, die Rinne rechts zu überwinden. Zwischen den beiden großen Felsen in der Mitte des Bildes läuft auch ein kleiner Wasserfall runter. Hierfür gibt es auch die quer angelegte Leiter, die auf den zweiten Blick für mich weniger eine Hilfe war, als es zuerst schien. Dazu ist der Grund der Rinne bzw. die Steine darin auch eher sehr beweglich, weshalb man diese Stelle nicht unterschätzen sollte. Eine direkte Umgehung gibt es nicht.
Nach dem Durchsteigen der Rinne befinden wir uns oben auf der rechten Seite des Bachbetts. Auf der derselben Seite steigen wir nun höher. An einer Stelle sind zwei große Felsen rechts zu umgehen.
Kurz vor der Querung ist das Bachbett wieder sehr verschüttet bzw. türmt sich auch mit großen Felsen auf.
Wir queren also das Bachbett hier, wo sich auf der anderen Seite wieder prächtige, glatte Wände befinden. Der Weg geht aber relativ unscheinbar hinter einem sehr großen Felsen nahe der Felswand weiter.
Der Verlauf ist hier besonders unübersichtlich, und eine Steigspur sucht man vergeblich. Die hohen Felswänden machen das Landschaftsbild dann doch wiederum ganz interessant.
Zusätzlich findet man diverse Stellen, wo das Gelände interessante Formen annimmt. (Ich will jetzt nicht unbedingt Höhle dazu sagen)
Nach dem Ausstieg, wo die Felswände zwischen dem Bachbett zurücktreten, geht es genauso unübersichtlich weiter.
Die rechte Seite des Hangs, im unteren Bereich, wurde scheinbar von der Erosion mitgenommen. Man wird daher keine Spur finden. Das Bachbett selbst und die linke Seite habe ich nicht genauer überprüft, jedenfalls bin ich dann weiter vorne, wo die Salzriegelwände im Hintergrund zu erkennen sind, ins Bachbett gewechselt.
Wo das Bachbett allerdings wieder eine steilere Form annimmt, sollte man spätestens wieder auf die rechte Seite wechseln, da existiert auch wieder eine gut sichtbare Steigspur.
Beim Übergang in den oberen Krummbachgraben (Schlossalpengraben) befindet man sich in einer sehr weitläufigen Schutthalde.
Der weitere Weg führt nun weiter nach Osten zum Krummbachsattel.
Nahe den Felswänden rechter Hand begegnet man gleich einen Niederstand.
Weiter geht es hinter dem Niederstand in den Wald.
Und anschließend über einen sehr gemütlichen Waldpfad.
An einer Stelle befindet sich am Boden wieder eine Konstruktion.
Ebenso trifft man wieder auf den Krummbach, der an derselben Stelle überquert wird.
Der Krummbach wird etwas später nochmal überquert.
Weiter vorne kann man bereits erkennen, dass man in den sonnigen Teil des oberen Krummbachgrabens kommt. Dieser Teil ist zwar auch sehr verwachsen, aber noch nicht so schlimm wie der Teil hinter dem Großen Saugraben.
Bevor der Große Saugraben erreicht wird, erreicht man zuerst ein schönes Schuttkar.
Ebenfalls ist dann rechts ein Blick zur herausragenden Bretterbodenmauer möglich.
Beim Großen Saugraben geht es wieder auf einen Steig im Wald, der ungefähr bei einem Niederstand links etwas weiter oben beginnt. Dieser Steig ist vor allem deswegen dort angelegt, um den unangenehmen Teil des Schlossalpengrabens zu umgehen.
Dieselbe Spur verfolgt man immer weiter. Während man am Anfang nichts vom Schlossalpengraben (bzw. den Stauden) sieht, kommen sie kontinuerlich immer näher.
Beim Kleinen Saugraben ist dann auch ein Blick zum gegenüberliegenden Wassersteig möglich, der an dieser Stelle den Schlossalpengraben betritt.
Danach geht es wieder weiter im Bewuchs des Grabens.
Nach einer Weile gelangt man auch zu einer Quelle, die sich unscheinbar links von einem dann befindet. Hier habe ich das Foto leider vergessen :(
Die Steigspur führt einen nun dann in den Wald und kurzer Hand steigt man am Krummbachsattel aus.
Changelog