Wassersteig
| Wortanzahl | 408 |
| Einstieg | Knofeleben |
| Ausstieg | Krummbachsattel |
Beim Wassersteig handelt es sich um einen Steig, womit der Krummbachstein vollständig umgangen werden kann. Die Zeitersparnis ist hierbei nicht gegeben (sogar auf Wegweisern ist eine längere Zeit angegeben). Der Steig verläuft ebenfalls die ganze Zeit "auf und ab", wodurch auch einige Höhenmeter zusammenkommen. Zusätzlich kann der Schlossalpengraben (der gegangen werden muss, um schließlich zum Krummbachsattel zu gelangen) im Sommer unangenehm sein.
Den Einstieg findet man direkt nach Knofeleben, bevor man endgültig zum Krummbachstein abzweigt bzw. der grünen Markierung folgt. Der Wassersteig geht nämlich statt rechts hinauf links weiter in den Wald hinein.
Schon nach kurzer Zeit kann man links zum "Anemonen-Bankerl" abzweigen.
Die Aussicht dort ist hier sehr weitreichend: (Hoch-)Schneeberg, Hochgang mit Brettschacher, Höllental mit Kaiserbrunn sowie die Teile der Rax (Seilbahn-Station). Das wird auch die einzige Aussicht sein, die man für eine gewisse Zeit haben wird.
Danach geht es unschwierig auf einem Waldpfad entlang, wobei der Weg dann enger und etwas abschüssig wird. Die rechte Seite wird hierbei durch eine beeindruckende Felswand begrenzt.
Relativ nach dieser Passage schwenkt der Steig ganz stark nach links.
Anschließend wird es wieder etwas waldiger.
Nun gelangt man wieder zu einer Felswand.
Man bewegt sich nun anschließend direkt zum Erlwiesgraben.
Nun folgt die einzig wirklich ausgesetzte Stelle, die eben zusätzlich versichert ist. Links befindet sich der Erlwiesgraben.
Nachdem wir die Sohle erreicht haben, queren wir diese, wo gleich danach die nächste (und auch letzte) versicherte Stelle wartet.
Danach geht es auf einem klassischen (felsdurchsetzten) Waldpfad weiter.
Der Wassersteig wird und bleibt anschließend nur noch waldig.
Bei einer grünen Wiese kommt etwas mehr Licht hindurch.
Außerdem schwenkt die Steigspur hier auch nach rechts, um weiter in den Schlossalpengraben zu gelangen. Diese Richtung behalten wir bis zum Ausstieg beim Schlossalpengraben bei.
Vereinzelt wird die Aussicht so gut, dass man sogar zum Großen Saugraben hinüber blicken kann, der imposant den ganzen Hochschneeberg herabstürzt.
Ein ausgewurzelter Baum blockiert den Weg, derselbe kann aber leicht umgangen werden.
Der Wassersteig endet eigentlich schon, wenn man beim Schlossalpengraben ankommt, denn hier laufen auch andere Steige zusammen: Krummbachsteig und Kuhsteig.
Die Aussicht, die man im Schlossalpengraben hat, ist zwar wirklich sehr schön, jedoch bringt der Schlossalpengraben seine eigenen Schwierigkeiten mit. Dieser ist so extrem verwachsen, dass man nicht sieht, worauf man tritt, dennoch ist ein Pfad deutlich erkennbar. Der Steig schwenkt hier deutlich nach links, wobei es dann bergan weitergeht. Anschließend folgt ein kurzes Stück im Wald und man befindet sich beim Krummbachsattel.
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